Inspiriert von Medienkunstlabors wie dem Medienkunstlabor Graz, ein frühes Projekt wie mur.at – soll ein offener, experimenteller Raum, der sich der Erforschung, Entwicklung und Vermittlung von Netzwerkkunst widmet, erschlossen werden. Es verbindet künstlerische Praxis, technische Innovation und kritische Reflexion über digitale Netzwerke, Communitys und Medienkultur.
Beschreibung
Ein Netzwerkkunstlabor ist ein Hybrid aus Werkstatt, Forschungsplattform und Ausstellungsort im Netz, in dem Künstler:innen, Techniker:innen, Theoretiker:innen und Interessierte gemeinsam:
- Netzwerkkunstprojekte entwickeln (z. B. interaktive Installationen, kollaborative Online-Plattformen, kritische Netzkunst),
- Netzwerk Technologien und Protokolle erforschen (z. B. IoT-Protokolle, Mesh-Netzwerke, dezentrale Server als Open-Source-Tools),
- Gesellschaftliche Fragen stellen (z. B. Überwachung, Datensouveränität, digitale Öffentlichkeiten, (a)soziale Medien),
- Wissen teilen (Workshops, “Repair-Cafes”, Hackathons, Open Access Dokumentation).
- Web-Applications erfinden und Netzwerke mit eigenen Regeln in den verschiedenen Schichten des Internets (OSI-Schichten)
Das Labor versteht sich als Schnittstelle zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft – und als Ort, an dem das Netz nicht nur genutzt, sondern aktiv gestaltet wird.
